Welches Piercing passt zu mir?

 

 

Welche Piercings gibt es?

 

Piercings und Tattoos sind schon seit vielen Jahren keine Seltenheit mehr. Besonders bei der jüngeren Generation genießt der Körperschmuck in Form von Piercings eine große Beliebtheit und Nachfrage. Jedoch sollten Sie einige wichtige Punkte beachten bevor Sie sich eines stechen lassen. Schlussendlich möchten Sie garantiert nicht riskieren, dass das Piercing nicht schön aussieht. Wenn auch Sie ein solches modisches Accessoire tragen möchten sollten Sie sich einige Gedanken darüber machen, ob der Körperschmuck aus Metall auch in Ihrem Beruf erlaubt ist? Sie erfahren nun, welche Arten von Piercings möglich sind und welche besonders beliebt und begehrt sind.

 

Welches Piercing ist das Richtige?

 

Keine Frage, der Trend von Piercings aber auch von Tattoos kommt aus den USA. Viele Schauspielerinnen, Schauspieler aber auch Personen aus der Musikszene machen es vor. Besonders die Sängerin Miley Cyrus ist mittlerweile für ihre zahlreichen Piercings an den verschiedensten Körperstellen bekannt und berühmt. Ein Ohrstecker, ein Ring durch die Lippe aber auch durch die Nase, Piercings sind in der heutigen Zeit weitaus mehr als nur ein modisches Accessoire. Nicht nur die Damen lassen sich Löcher stechen, denn auch immer mehr Männer tragen ein Piercing. Mittlerweile sind Piercings in vielen Berufen keine Seltenheit mehr und auch erlaubt. Dennoch sollten Sie im Vorfeld darüber kurz nachdenken, ob ein Piercing ihrer beruflichen Karriere schaden kann.

 

Natürlich sollten Sie sich auch die Frage stellen, ob das jeweilige Piercing auch zu Ihnen passt? Sie arbeiten in einer Bank und möchten im Gesicht mehrere Piercings? Das könnte eventuell zu Problemen mit dem Arbeitgeber führen. Zudem sollte das Piercing auch zu Ihrem Typ passen. Sie sind eher elegant oder ein wenig sportlich unterwegs? Dann würde wohl kaum etwas gegen ein Piercing in den Ohren oder in der Nase sprechen. Zudem gibt es auch Körperstellen an denen das Piercing nicht sofort und auf den ersten Blick ersichtlich ist. Ein Piercing im Bauchnabel oder gar an einer intimeren Stelle ist heute ebenfalls möglich und schon fast keine Seltenheit mehr.

 

Der Klassiker – Ohrschmuck

 

Besonders bei den Damen ist der Ohrschmuck überaus beliebt. Bereits in sehr jungen Jahren lassen sich Frauen ein Loch in das Ohrläppchen stechen. Die wenigsten wissen jedoch, dass es am Ohr insgesamt neun Stellen gibt, welche für ein Piercing zur Verfügung stehen. Vom Helix bis hin zum Lobe, von der Oberkante bis hin zur Innenseite des Ohres, Sie haben sozusagen die Qual der Wahl wenn Sie sich für den Klassiker entscheiden. Sie sollten zudem auch wissen, dass die Piercings die mit einer Pistole am Ohr geschossen werden, für eine enorme Belastung des Gewebes sorgen. Zudem steigt auch das Infektionsrisiko. Fragen Sie einfach den erfahrenen Piercer welche Varianten und Möglichkeiten zur Auswahl stehen.

 

Das Piercing im Gesicht

 

Keine Frage, ein Piercing im Gesicht fällt auf und sorgt für zahlreiche Blicke. Dieser Tatsache sollten Sie sich also bewusst sein, wenn Sie sich für diese Körperstelle entscheiden. Sehr beliebt sind Nasenpiercings. Gefolgt vom Piercing in der Zunge und das Septum. Beachten Sie, dass bei einem Zungenpiercing die Zunge anschwellen wird. Sprechen sowie die Aufnahme von Speisen kann in diesem Fall für einige Tage zur großen Herausforderung werden. Beim Septum wird die Nasenscheidewand durchstochen. Im ersten Moment wird sich das sehr schmerzhaft anhören, jedoch wenn keine Knorpel beim Stechen getroffen werden, ist das Septum relativ schmerzfrei. Wichtig ist, dass im Anschluss auf die Hygiene geachtet wird. Eine Erkältung mit Schnupfen kann auch hier zur großen Herausforderung werden.

 

Ein Piercing am linken oder am rechten Nasenflügel ist heute Gang und Gebe. Auch hier gilt, dass dieses Piercing keinesfalls mit einer Pistole geschossen werden sollte. Es besteht die große Gefahr, dass das Nasengewebe in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Besonders in der Nase laufen eine Vielzahl an Nerven zusammen. Somit sollte Ihnen bewusst sein, dass dieses Piercing beim Stechen ein wenig schmerzhaft sein kann. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorgen, denn bereits nach wenigen Augenblicken ist der Schmerz auch schon wieder verflogen.

 

Das Piercing im Bauchnabel

 

Optisch reizvoll ist ohne Zweifel das Bauchnabelpiercing. Es wird heute wohl am häufigsten gestochen und es hat den Vorteil, dass es unter der Kleidung sehr gut versteckt werden kann. Als Nachteil wäre jedoch zu erwähnen, dass der Stichkanal nur in den seltensten Fällen wieder vollständig zuwächst. Sollten Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden das Piercing im Bauchnabel zu entfernten, wird ein kleines Loch sichtbar sein.

 

Piercing im Intimbereich

 

Piercings im Intimbereich sind aufgrund ihres sexuellen Reizes beliebt. Bei dieser Art gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Varianten. Das sogenannten Christina Piercing verläuft von den äußeren Schamlippen bis hin zum Venushügel. Eine vollständige Heilung tritt bei diesem Piercing erst nach einigen Monaten ein. Das Piercing an der Klitoris gehört zu den schmerzlosesten Varianten. Bereits nach wenigen Wochen ist der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen. Beachten Sie allerdings, dass Sie nach einen Intimpiercing für mindestens vier Wochen auf Sex verzichten sollten. Dieses Piercing wird mit Sicherheit nicht jeder zu Gesicht bekommen.

 

Fazit

 

Zusammengefasst bleibt also wohl nur noch zu sagen, dass es heute viele Möglichkeiten oder genauer gesagt Körperstellen gibt, an denen Sie sich ein Piercing stechen lassen können. Ohrpiercings werden mittlerweile kaum noch beachtet und auch am linken oder rechten Nasenflügel sind heute schon viele Menschen gepierct. Ein Piercing an den Lippen fällt auf und deshalb sollten Sie sich diesen Schritt gut überlegen. Besonders aus beruflichen Aspekten sollte das Stechen von einem Piercing gut überlegt sein. Ein Bauchnabelpiercing oder ein Piercing im Intimbereich haben ihre Reize und Vorteile. Lassen Sie sich einfach ausführlich von einem erfahrenen Piercer beraten. Schauen Sie sich auch unseren Beitrag zum Thema Modeschmuck Trends an!